Die Sachwertanlage

Sachwertanlagen werden auch als geschlossene Fonds bezeichnet. Mehrere Anleger investieren in ein größeres Projekt. Sie stellen ihr Kapital zur Verfügung und werden Miteigentümer der Sachwertanlage an einer Gesellschaft. Neben dem Eigenkapital ruht die Finanzierung des Projektes in der Regel auf einer zweiten Säule, dem Fremdkapital, das von einer Bank zur Verfügung gestellt wird.

In der Regel sind Investitionen  ab 10.000 EUR möglich. Anders als bei den sog. offenen Fonds oder den Aktien- und Rentenfonds ist das einzusammelnde Kapital begrenzt. Sind alle Anteile verkauft, wird der Fonds geschlossen. Der Investorenkreis ist damit limitiert.

Diese Anlageform wird nicht an der Börse gehandelt. Das Kapital ist mittel- bis langfristig gebunden. Deshalb eignet sie sich nicht für Anleger, die kurzfristig auf ihr Geld angewiesen sind oder an eine schnelle Wiederveräußerung denken.

Prinzip der Sachwertanlagen

Stellen Sie sich vor:

Sie investieren z. B. 50.000 €.
Sie erhalten jährlich 2.500 € ausgeschüttet und nach 10 Jahren erhalten Sie Ihre ursprünglich investierten 50.000 €, eventuell sogar mehr, zurück.

Dies ist kurz ausgedrückt die Idee einer Sachwertanlage.